Ihr habt die Wahl – macht euch auf den Weg.

26. bis 29. Juni: CHECK IN Berufswelt 2017


Liebe Schülerinnen und Schüler,


2017 ist ein echtes Wahljahr. Nicht nur in der Politik, wo im Mai die Landtagswahl in NRW stattfand und die Bundestagswahl vor der Tür steht. Nein, auch für alle jungen Leute der Jahrgangsstufen 9 bis 13, die sich über die Ausbildungsmöglichkeiten am mittleren Niederrhein informieren wollen. Bei der CHECK IN Berufswelt öffnen weit mehr als 200 Ausbildungsbetriebe ihre Türen.Ihr dürft wählen, welche Unternehmen ihr besucht. Ihr dürft wählen, welcher Ausbildungsberuf oder welches duale Studium euch besonders interessiert. Und ihr habt sogar die Wahl, an welchen der vier Veranstaltungstage ihr euch auf den Weg in die Unternehmen machen wollt.


Es lohnt sich auf jeden Fall. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler konnten sich nach dem Besuch der CHECK IN Days in den vergangenen Jahren bewerben, ein Praktikum absolvieren und abschließend einen Ausbildungsplatz finden.Berufsleben zum Anfassen erwartet euch in Mönchengladbach (26.6.), im Kreis Viersen (27.6.), in Krefeld (28.6.) und im Rhein-Kreis Neuss (29.6.) jeweils von 13 bis 17 Uhr. Bei Mitmach-Aktionen, bei Führungen und Präsentationen, in Gesprächen mit Ausbildern und Auszubildenden bekommt ihr Antworten auf alle Fragen zu den Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen.


Erfahrt live und vor Ort, welche Berufe zu euch passen, woran ihr Freude haben könntet und welche Karrierechancen sich direkt vor der Haustür oder im nahen Umfeld bieten. Häufig sind eure ersten Ansprechpartner die Azubis der Unternehmen · mit gutem Erfolg: Besucher und Azubis sprechen dieselbe Sprache. So fällt der Einstieg ins Gespräch leicht.


Im CHECK IN Schülermagazin findet ihr neben redaktionellen Artikeln zur Berufsorientierung eine Vielzahl von Unternehmensporträts sowie das Verzeichnis aller teilnehmenden Unternehmen mit deren Ausbildungsangeboten und den Ansprechpartnern.Macht euch auf den Weg · sucht und findet die Ausbildung, die zu euch passt! Im Namen der Schirmherren und der Initiatoren wünsche ich euch viel Erfolg.


Wir freuen uns auf euren Besuch.

Jürgen Steinmetz

Hauptgeschäftsführer der IHK Mittlerer Niederrhein


Bist du schon ein Bewerbungsexperte?

Du bist ein Bewerbungs-Experte?
Beweis es jetzt bei unserem Bewerbungsquiz mit Fragen von leicht bis schwer!
1) Wie viel Zeit nehmen sich Personalverantwortliche durchschnittlich, um eine schriftliche Bewerbung durchzusehen?


a. 15 bis 20 Minuten
b. 1 bis 1,5 Minuten
c. 5 bis 10 Minuten
d. Länger als 30 Minuten 

2) Welche Unterlagen packst du in eine schriftliche Bewerbung?

a. Ich suche mir das Bewerbungsschreiben vom letzten Mal. Das spart Zeit und Energie.
b. Ich stecke Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Zeugniskopien einzeln ordentlich in Klarsichtfolien und gebe sie dann in eine Mappe.
c. Ich fasse ein auf die Firma bzw. die offene Stelle bezogenes Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, Kopien von Zeugnissen und Leistungsnachweisen in einer attraktiven Mappe zusammen.
d. Ein kurzes Schreiben an die Firma genügt. Lebenslauf und Zeugnisse kann ich ja nachliefern, wenn mich die Firma zum Gespräch einlädt.

3) Wie bereitest du dich auf Fragen im Bewerbungsgespräch vor?

a. Gar nicht, weil ich meine Antworten spontan geben will.
b. Ich überlege mir, welche Fragen mich erwarten könnten, und spiele passende Antworten im Kopf durch.
c. Da ich sowieso nicht weiß, was ich gefragt werde, überlege ich lieber, welche Punkte ich ansprechen will.
d. Ich überlege mir für alle möglichen Fragen passende Antworten. Dann schreibe ich sie auf, lerne sie auswendig und sage sie im Gespräch auf.

4) Du bewirbst dich auf einen Ausbildungsplatz in einem kaufmännischen Unternehmen. Welche Kleidung ziehst du beim Vorstellungsgespräch an?

a. Gepflegte, aber bequeme Sachen, die ich gerne trage.
b. Meine neue Hose und das enge Hemd, das ich letztens beim Feiern auch anhatte.
c. Die edlen Sachen von meiner Mutter / meinem Vater, die er früher in der Oper anhatte.
d. Etwas neu Gekauftes. Soll ja aktuell aussehen.

5) Am Ende des Gespräches sagt der Personalchef zu dir: "Vielen Dank, wir melden uns bei Ihnen." Wie reagierst du?

a. Ich verabschiede mich höflich und verlasse das Büro.
b. Ich danke für das Gespräch und frage, bis wann ich mit einer Entscheidung rechnen kann.
c. Ich erkundige mich nach der Handynummer vom Chef und plane schon mal, wann ich in den nächsten Tagen anrufen kann. Nicht, dass die mich vergessen.
d. Ich frage den Personalchef, ob ich etwa nicht ihren Vorstellungen entsprochen habe.

6) Der Personalchef fragt dich im Gespräch, wie du zu Teamwork stehst. Was antwortest Du?

a. Teamwork bedeutet Zusammenarbeit.
b. Teamwork mag ich nicht so, ich arbeite lieber alleine.
c. In einem gut funktionierenden Team werden oft die besten Ergebnisse erzielt.
d. Teamwork mit lustigen Kollegen macht total Spaß. Ist doch viel witziger als nur für sich zu arbeiten.

7) Was gehört auf keinen Fall in dein Bewerbungsanschreiben?


a. Persönliche Stärken
b. Absolvierte Praktika oder Weiterbildungskurse, die zum Job passen.
c. Dinge, vor denen du noch Angst hast oder wo du denkst, etwas falsch machen zu können.
d. Deine Motivation, deine Ausbildung in genau diesem Unternehmen anzutreten.
  
8) Natürlich hast du beim Bewerbungsgespräch dein Handy dabei. Wie verhältst du dich?

a. Wenn es klingelt, tu ich so als würde es nicht meins, und geh einfach nicht ran.
b. Wenn jemand anruft, entschuldige ich mich kurz und verlasse aus Höflichkeit den Raum zum Telefonieren.
c. Ich habe nichts zu verbergen. Wenn einer anruft, geh ich auch während des Gespräches dran. Dauert ja nicht lange.
d. Ich schalte mein Handy lieber vor dem Bewerbungsgespräch aus.
  
9) Du hast gar keine Ahnung, wo die Firma für das Bewerbungsgespräch überhaupt ist. Was machst du jetzt?


a. Das bekomm ich schon hin. Ein bisschen kenne ich mich eh aus. Ich finde das schon.
b. Ich mach die Adresse ausfindig und fahr vielleicht schon mal probeweise hin. So komm ich auf keinen Fall zu spät zum Gespräch.
c. Ich gucke kurz vorher bei Google Maps. Da sieht man doch alles.
d. Ein paar Minuten früher oder später sind doch nicht schlimm. Eine kleine Verspätung gilt eher als vornehm und zeigt, dass man unabhängig ist.

10) Jetzt wird's ernst: die ersten Minuten des Bewerbungsgesprächs. Was machst du?
  
a. Ich grüße, frage, wie der Personalchef heißt, und setze mich dann hin.
b. Ich setze mich unaufgefordert, lege mein Sakko über den Stuhl, breite meine Unterlagen auf dem Schreibtisch des Chefs aus und sage, wer ich bin.
c. Um auf Nummer sicher zu gehen, setze ich mich erst nach der zweiten Aufforde- rung, Platz zu nehmen. Meine Unterlagen halte ich fest vor der Brust - so kann nichts passieren.
d. Ich setze mich, nachdem ich dazu aufgefordert wurde, und lege meine Unterlagen am Rand des Schreibtischs des Personalchefs ab.

Alles richtig? Hier die Lösungen: 1b, 2c, 3b, 4a, 5b, 6c, 7c, 8d, 9b, 10d


Mit dem ersten Schulabschluss müssen alle Schülerinnen und Schüler die wichtige Entscheidung über ihre weitere Ausbildung treffen. Dabei gilt es, Antworten auf eine Vielzahl von Fragen zu bekommen, die die Neigungen und Fähigkeiten jedes Einzelnen und den Berufswunsch berücksichtigen.

In einigen Fällen ist der Ausbildungsweg schnell definiert. Wer zum Beispiel Arzt, Jurist, Apotheker oder Lehrer werden will, ist zwingend auf ein akademisches Hochschulstudium angewiesen. Für die meisten Jugendlichen und deren Wunschberufe bieten sich aber duale Ausbildungswege für den Einstieg in das Berufsleben an.

Duale Ausbildung

Mehr als 50 % der Schulabgänger in Deutschland beginnen nach ihrem Schulabschluss eine duale Ausbildung. Die Kombination von praktischem Lernen in den Ausbildungsbetrieben und der Vermittlung theoretischer Ausbildungsinhalte in den Berufsschulen ist bei den Unternehmen besonders beliebt. Die Suche nach zukünftigen Fachkräften für das eigene Unternehmen steht dabei im Vordergrund und bietet zeitgleich beste Übernahmechancen nach dem Abschluss. Vermeintliche Karrierenachteile gegenüber Hochschulabsolventen können nach der Ausbildung durch Weiterbildung ausgeglichen werden.

Eine duale Ausbildung bietet viele Vorteile, stellt aber auch einige Anforderungen an die Azubis. Die wichtigsten Fakten zeigt unsere Übersicht:

Vorteile der dualen Ausbildung

  • Schneller Einstieg in das Berufsleben
  • Duales Modell: Praktische Ausbildung in den Betrieben, theoretische Ausbildung in den Berufsschulen
  • Ausbildungsbetriebe vermitteln hohe Fachkompetenz
  • Auszubildende durchlaufen alle Abteilungen des Unternehmens
  • Mit den Ausbildern/Meistern stehen den Azubis stets Ansprechpartner zur Verfügung
  • Mit der Ausbildungsvergütung verdient man sein (erstes) eigenes Geld
  • Zukünftige Fachkräfte sind gesucht - beste Chancen auf Weiterbeschäftigung
  • Viele Ausbildungen sind bereits mit einem "niedrigeren" Schulabschluss möglich
  • Die duale Ausbildung ist international anerkannt und genießt eine hohe gesellschaftliche Akzeptanz
  • Die Ausbildungszeit ist überschaubar und klar strukturiert: feste Einsatzgebiete, Stundenpläne und Prüfungstermine

Anforderungen der dualen Ausbildung

  • Eigenständiges Lernen in der und für die Berufsschule und für die Prüfungen
  • Sorgfältiges und pflichtbewusstes Erfüllen der Aufgaben im Betrieb

... weiterlesen im CHECK IN Schülermagazin ab Seite 6

Hier findest du die CHECK IN Unternehmen 2016

26.06.2017 Mönchengladbach
27.06.2017 Kreis Viersen
28.06.2017 Krefeld
29.06.2017 Rhein-Kreis Neuss

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